Oh wie schön ist doch das Leben. Die Sonne strahlt. Ich habe mein Taschengeld in Ranunkeln für’s Mutz investiert, weil ich sie so gerne mag, die Ranunkeln und ich hole sie auch abends rein, weil es schon noch kalt ist, jetzt, so Mitte März.
Oh wie schön ist doch das Leben. Musik erklingt. Am Donnerstag traditionelle süditalienische Musik mit InCoincidenza (19:00) und am Sonntag traditionell jiddische und Roma Musik mit Schmackes (18:30), und wie gerne ich das mag, all die Lebensfreude und all der Liebesschmerz, der in dieser Musik wohnt.
Sollten Sie sie auch mögen, so reservieren Sie gerne, noch ist ein bisschen Platz und glauben Sie mir, es lohnt sich wirklich
(per Email oder unter der 069 96864758).
Vor lauter Tradition habe ich mal wieder eine spleenige Idee, mal sehen, ob Sie dabei sind: am Donnerstagabend macht der Künstler am Herd Leber, ganz klassisch mit Äpfelchen und Zwiebeln, mögen Sie das? Ich bin gespannt!
Sollten Sie – unverständlicherweise – keine italienische Musik mögen – vielleicht trotzdem ein italienisches Dessert?? Ja, es gibt noch Meringata, aber diese Woche gibt es auch Zuccotto, kennen Sie das? Wenn nicht, könnten Sie es bei mir kennenlern, ein mit Brandy, Amaretto und Rum getränkter Biskuit wird mit aromatisierter Sahne gefüllt, helle Sahne, dunkle Sahne, Sahne mit Mandeln, Sahne mit Himbeerstückchen. Sahne… und dann gefroren. Joh!
Oder Sie essen ein schönes Stielkotelett mit Kruste und mit Selleriepüree, das schmeckt auch himmlisch.
Oh wie schön ist doch das Leben. In Frankfurt haben über 80 Prozent der Wählenden nicht AfD gewählt. Aber man muss wachsam sein.
Es gibt Orte, da waren es nur knapp über 50 Prozent, die keine AfD gewählt haben. Höchste Zeit für die Frage, ob sich die Demokratie nicht besser schützen kann und muss.
Oh wie schön ist doch das Leben. Wir werden alle Ostertage ein herausragend gutes Osterfrühstück für Sie machen. Noch grübeln wir ein bisschen, was wir alles Leckeres zubereiten, aber ich halte Sie auf dem Laufenden.
Jetzt aber muss ich schleunigst zu meinem Roman, noch immer lese ich den hervorragenden Effinger Roman von Gabriele Tergit. Ich befinde mich in den späten zwanziger Jahren und da die Protagonisten Juden sind, ist zu befürchten, dass es nun bald schlimm werden wird.
Hoffentlich hoffentlich Vergangenheit.
Bleiben Sie wachsam! die Sabine vom Mutz
