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Cafe und Restaurant Mutz

Mutz – Café und Restaurant

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Do, 03.07.2025 19:00 Uhr Kammerjazz-Trio Freudenberger-Müntz-Lacour

17. Juni 2025 Anton Kunz

🎸 Axel Freudenberger – Gitarre
🎷 Christian Müntz – Klarinette
🥁 Jean-Philippe Lacour – Schlagzeug
Musikalische Reise von Bossa Nova, über Swing und Folk-Jazz bis zu frei gehaltenen Balladen.

🧢 Der Hut läuft rum – Spenden willkommen!

Plakat-Kammerjazz-Mutz-Juli-2025.pdf

Kultur stattgefunden
Veranstaltung
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    Newsletter 14.01.2026

    Geplant oder nicht geplant, bewusst oder unbewusst, irgendwie hat man für das neue Jahr immer ordentlich Drive. Nicht unbedingt gleich am 1.Januar, wenn einen der Silvesterkater quält, aber irgendwann kommt‘s. Vorsätze, Hoffnungen, Wünsche. „Dieses Jahr backe ich noch abwechslungsreicher, kreativer, dieses Jahr gönne ich mir einen Tag die Woche einen richtigen Sonntag, dieses Jahr…………..“ Und irgendwann, regelmäßig Mitte Januar, setzt mir, vollkommen unausweichlich, so wie Windpocken auf Klassenfahrt oder Lippenbläschen vor dem ersten Date, ein strenger Geist eine Brille auf die Nase. Es folgt ein erschütternder Moment: „Wie sieht es hier überhaupt aus?!“ Ich wache nichtsahnend auf, reibe mir den Schlaf aus den Augen und seh nicht die Welt, aber doch mein Zuhause mit anderen Augen. Klar ist der ganze Weihnachtsglitzerkrempel – der vor 4 Wochen noch ein Weihnachtsglitzerzauber war, verstaut. Aber da liegen noch zwei Adventssäckchen, dort ist eine honiggelbe Wachskerze der drohenden Dunkelhaft in einer Kiste entkommen und ganz tief unter der Wohnzimmercouch lugt ein Papierfitzel hervor, Geschenkpapier, ich könnte wetten. In der Küche muss ich dringend Platz schaffen, das ist doch alles viel zu eng für meine neu ergatterten Mixer und Rührer – und schon geht es los.Ich verzettel mich. Kein Wort könnte treffender beschreiben, VerZETTELN. Eigentlich will ich nur aufräumen. Aber wie soll ich denn etwas aufräumen, wenn ich dauernd über was stolper. Kein Kinderspielzeug mehr, viel, viel schlimmer. Erinnerungen. Was man nicht alles aufhebt.Kinderkunstwerke, Kochrezepte, Kassenzettel.Was man nicht alles sortieren müsste.Fotos. Glückwunschkarten. Schubladen. Kinderkunstwerke, Kochrezepte, Kassenzettel. Zack, der Tag ist gelaufen. Nach zähen Stunden sitz ich ausgehungert und fast verdurstet mit der denkbar schlechtesten Laune des zugegeben noch jungen Jahres verzweifelt zwischen ausgeleerten Schubladen, wackeligen Türmchen mit Fotos, Briefen, Stickern und noch mehr Fotos, einer riesigen Tonne mit Altpapier und einer gut gefüllten Kiste Müll.Verflucht sei meine Sammellust, mein Unvermögen, Ordnung zu halten und meine furchtbar schlechte Eigenschaft, immer tausend Dinge tun zu wollen. Mir fällt ein Hefter in die Hände „Sammler sind glückliche Menschen“ steht drauf, und „Goethe“. Na, in dessen Gesellschaft wähnt man sich ja nun schon gerne. Ich öffne den Ordner, mir fällt ein wirklich rührender Brief eines meiner Kinder in die Hände.Ein Foto. Mein Ältester bei einer Kitaaufführung, die Kinder sind als, ich würde mal sagen, Kannibalen verkleidet, die Gesichter schwarz angemalt, sowas macht man heute nicht mehr. Auf einem anderen Fotos steht Lulu am Strand, splitterfasernackt, ungefähr dreijährig. Gibt es heute auch nicht mehr, nackt am Strand. Ein kleiner Umschlag ist noch drin. Minklein, gelb, drinnen eine Karte. „Bleiben Sie gesund und halten Sie gut durch!“Während Corona hatte diesen uns eine Familie in den Briefkasten gesteckt. Der schwarz angemalte Jonas lässt mich nachdenken, ob es früher leichter war, mit Kindern zu arbeiten.Die nackte Lulu versetzt mich in eine herrliche Zeit in Bali am Meer. Der Umschlag löst unmittelbar dieses „ach Corona“- Gefühl aus, diese Erinnerung an eine unerwartete Welle der Unterstützung für das Mutz, die sehr sehr berührend war. Es gibt Menschen, die behaupten, jeder könne Ordnung halten. Ich nicht.Ich kann es nicht. Man muss nicht alles können. Ich kann dafür Mohneis machen, das können Sie morgen leibhaftig selbst testen. Ich kann auch der Anregung eines Gastes folgen, doch mal etwas vegetarisches im Newsletter anzukündigen. Es gibt diese Woche einen marinierten, karamellisierten Spitzkohl, mit den Gemüsen des Winters aus dem Ofen, dazu ein Püree vom Butternutkürbis und Meerrettichsoße. Damit starteten wir tatsächlich 2025 auch in das neue Jahr und es ist wirklich knackig und schmackig, herrlich. Es gibt Spaghetti mit Garnelen und viel mehr, aber ich kann auch leidenschaftlich gut und gerne Kartenspielen, was ich jetzt unbedingt noch tun muss und so wird nix mehr geschrieben außer: bis bald!die Sabine vom Mutz


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Kultur im Mutz

  • Blues-Duo „Down Home Percolators“

    Do, 22.01.2026 – 19:00 Uhr Die Down Home Percolators (Klaus ‚Mojo‘ Kilian, voc/harp, und Bernd Simon, voc/guit) sind aus der Matchbox Bluesband hervorgegangen und spielen den Mississippi- und Piedmont-Blues der 20er und 30er Jahre sowie Chicago-Blues der 40er und 50er Jahre mit authentischem Sound, aber in eigenen Interpretationen, mit Respekt vor der Tradition, aber immer mitreißend und mit unbändiger Spielfreude.

  • Filmclub „22 Bahnen“

    Mi, 28.01.2026 – 19:00 Uhr Mit ihrem Debütroman „22 Bahnen“ gelang der Schriftstellerin Caroline Wahl im Jahr 2023 ein großer Erfolg. Die Coming-of-Age-Story erhielt überwiegend positive Kritiken, avancierte zum Bestseller und wurde vielfach ausgezeichnet. Die Drehbuchautorin Elena Hell hat das Werk adaptiert. Mit Mia Maariel Meyer hat sich nun eine Regisseurin des Stoffes angenommen, die bereits in ihren Arbeiten „Treppe aufwärts“ (2015) und „Die Saat“ (2021) ein sehr feines Gespür für Charakterdramen beweisen konnte.

  • Autorenlesung mit Jan Costin Wagner „Eden“

    Do, 29.01.2026 – 19:00 Uhr Nach zahlreichen Krimis hat Jan Costin Wagner dieses Genre hinter sich gelassen, aber um ein Verbrechen und seine Auswirkungen geht es auch in seinem Roman „Eden“ – und das ist absolut lesenswert!  Andrea Gerk, ndr Kultur Was tun, wenn plötzlich alles, woran wir glauben, auf der Kippe steht? Ein hochspannender Roman über eine Familie, die mit der Tochter auch den Zusammenhalt zu verlieren droht. Und von einer Gesellschaft, die immer weiter auseinanderdriftet. Für die lebensfrohe Sofie ist ihre Familie ein Glücksfall. Sie, ihr Vater Markus und ihre Mutter Kerstin geben einander Sicherheit und wissen auch, was dem jeweils anderen wichtig ist. Als Markus seine Tochter mit Konzerttickets für ihre Lieblingssängerin überrascht, geht für diese ein Traum in Erfüllung. Der Abend nimmt jedoch eine schreckliche Wendung: Auf dem Konzert wird ein Anschlag verübt, auch Sofie ist unter den Opfern. Das einst so glückliche Ehepaar verliert die Balance. Währenddessen spitzt sich die gesellschaftliche Situation zu und die Familie muss mitansehen, wie ihr Unglück politisch instrumentalisiert wird. Im Moment tiefster Verzweiflung erinnert sich Markus an die soziale Lebenskraft seiner Tochter und beschließt, nicht aufzugeben. Er sucht weiterhin das Gespräch und fasst sogar den gewagten Entschluss, die Familie des Mörders aufzusuchen …

  • Kammermusikalischer Jazz mit dem Duo Freudenberger-Müntz

    Do, 05.02.2026 – 19:00 Uhr Die Musik des Duos in den Kompositionen von Axel Freudenberger rankt sich vorwiegend um den filigranen, melodiösen und vorwiegend leiseren Ton. Die Arrangements sind mit großer Sorgfalt für das Detail geformt worden. Es entsteht ein fein gewobenes und ungewöhnliches Klangbild, das auch geprägt ist von Freiräumen für Spontanität und Improvisation, wie sie nur eine Duobesetzung erlaubt. Ein in seiner Vielfalt beeindruckender stilistischer Fächer wird aufgespannt, vom Bossa Nova, über den Swing und den Folk-Jazz bis zu frei gehaltenen, im Zwiegespräch sich entfaltenden Balladen.

  • Lateinamerikanische Musik mit Latineando

    Do, 12.02.2026 – 19:00 Uhr Trio Latineando bringt die musikalische Seele Lateinamerikas auf die Bühne. Mit Gesang, Gitarre und pulsierenden Rhythmen spannt das Trio einen Bogen von leidenschaftlichem Tango über sanften Bossa Nova bis hin zu energiegeladener Cumbia. Die Musik lebt von rhythmischer Kraft, Temperament und emotionaler Tiefe und berührt das Publikum weit über sprachliche und kulturelle Grenzen hinaus. /

Weitere Veranstaltungen im Mutz

Öffnungszeiten

Mi 10 bis 22:00 Uhr
Do 10 bis 22:00 Uhr
Fr  10 bis 22:30 Uhr
Sa  10 bis 22:30 Uhr
So  10 bis 20:30 Uhr
Montag und Dienstag Ruhetag

Reservieren:
Tel. 069 9686 4758
oder info@cafemutz.de

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Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt am Main
Telefon 069 96 86 47 58, info@cafemutz.de
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