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Cafe und Restaurant Mutz

Mutz – Café und Restaurant

in Frankfurt – Niederursel

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Do, 03.07.2025 19:00 Uhr Kammerjazz-Trio Freudenberger-Müntz-Lacour

17. Juni 2025 Anton Kunz

🎸 Axel Freudenberger – Gitarre
🎷 Christian Müntz – Klarinette
🥁 Jean-Philippe Lacour – Schlagzeug
Musikalische Reise von Bossa Nova, über Swing und Folk-Jazz bis zu frei gehaltenen Balladen.

🧢 Der Hut läuft rum – Spenden willkommen!

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Kultur stattgefunden
Veranstaltung
Cafe und Restaurant Mutz

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    Newsletter 06.05.2026

    Manche Dinge sind kaum auszuhalten schön. Ein wolkenverhangener Blick aufs Meer. Die Abendsonne über silbrig glänzenden Olivenbäumen. Mohnblumen, knallig rot, immer eine Spur zu lang, immer eine Spur zu gakelig. Thymianblüten. Jetzt mal ehrlich, Thymianblüten sehen aus, als hätte ein liebevoller Geist Blümlein für eine Puppenstube erdacht. Winzig, winzig kleine zartlila Blättchen in perfekter Anordnung, jede Miniblüte inspiriert zu einer anderen Idee, hier die Vase im Puppenhaus, dort die Krönung eines Salatbouquets. Beißt man hinein, entfaltet sich eine leicht ätherische Schärfe, köstlich.  Ich habe ein Pistazieneis gegessen, ein „Tris de Pistacchio“. Wirklich unbeschreiblich. Atemberaubend. Ganze geröstete Pistazien,  Pistazienmus, Eis, alles harmonisch aufeinander abgestimmt, vermengt in einem „Dreierlei“, unglaublich. Das kommt in meine Testküche, versprochen. Bis ich das perfektioniert habe, werde ich ein paar Versuche starten müssen, meine Kinder werden willig Versuchskaninchen spielen. Es wird einen Moment dauern. Bis dahin müssen Sie mit Meringata, Rhabarberkuchen und Maibowle vorliebnehmen, auch ein Dreierlei ;-). Kotelett, gebratener grüner und weißer Spargel, Brokkoli und Karotten, dazu ein herrliches Kartoffelpüree entspricht auch dem dreifach konventionellen Wunsch nach Fleisch, Gemüse und Sättigungsbeilage, guten Appetit.  Auf besonderen Wunsch weise ich darauf hin, dass es das köstliche Kohlrabigemüse auch diese Woche gibt. Das erste vegetarische Gericht, das ich vor 100 Jahren aus einem Gräfe Unzer Kochbuch „Vegetarisch!“ gekocht habe, waren witzigerweise gefüllte Kohlrabi mit du Puy-Linsen. Diesmal sind es Belugalinsen und der Kohlrabi ist so perfekt al dente in einer leichten Senf-Rahmsoße, dass es das Backhendl, dass Sie alternativ dazu bestellen können,  nicht unbedingt braucht. Aber wie man mag! Lulu verzaubert mit Grießflammerie, luftig, cremig, ein Hauch von Orange, ein bisschen Cointreau, lecker!!!! Jetzt hätte ich fast vergessen, was ich noch aus meinem italienischen Reise Fundus erzählen wollte, aber das erzähle ich Ihnen einfach nächste Woche. Sonst überschreite ich am Ende die zulässige Newsletterlänge, einer meiner Söhne ist da sehr streng.  Schließlich habe ich noch so viel Veranstaltungshinweise: Morgen, Mittwoch zeigen wir um 19:00 Uhr „Palmyra“. Kino im Mutz Übermorgen, Donnerstag, haben wir „Lieder, die wir brauchen.“ Konzert im Mutz, Beginn 19:00 Uhr, wir haben noch Platz und freuen uns über zuhörende Rhabarber-Sprizz-Trinker und  -Trinkerinnen! Mittwoch, 13.5. 19:00 Uhr Autorenlesung mit Hank Zerbolesch.   Im „Kippchen“ prallen Zerboleschs Protagonisten aufeinander. Buchhalter, Lehrer, Schlachter, Musikerinnen, Junkies, Polizistinnen. Wie in einem Staffellauf geben sie sich ihre Geschichten weiter, oft zornig und laut. Aber Zerbolesch mag sie, Zerbolesch kennt sie. Und so findet er die leisen, die zartfühlenden Zwischentöne, die seine Geschichten so wertvoll machen. Donnerstag, 14.5., 19:00 Uhr Konzert mit Harald Lange, deutsche Chansons. Mittwoch, 20.5, 19:00 Uhr. Veranstaltung mit Nicole Henneberg zu Gabriele Tergit, einer Gerichtsreporterin der Weimarer Zeit. Tergits „Effingers“ sind ein bedeutendes Zeugnis einer vernichteten Kultur. Tergit beschrieb die Welt, aus der sie selbst stammte, deutsches, jüdisches Bildungsbürgertum, von 1880 bis zur nationalsozialistischen Auslöschung. Nicole Henneberg hat  eine Biographie über Gabriele Tergit verfasst und ein Blumenführer Tergits herausgegeben, auch ein sehr schönes, lesenswertes Buch. Ich freue mich, wenn Sie kommen. Solange durchgehalten? Okay, Reservierung gerne ab Mittwoch unter der 069 96 86 47 58 oder jederzeit per Mail. Liebe Grüße und bis die Tage die Sabine vom Mutz


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Kultur im Mutz

  • FilmClub Spezial »Palmyra«

    Mittwoch, 6. Mai 2026 – 19:00 Uhr Dokumentarfilm, D, 2017, 98 Minuten Die antike Stadt Palmyra in Syrien war jahrzehntelang eine touristische Attraktion. Das archäologische Interesse des Westens an den Tempeln, Säulengängen und Reliefs hatte schon Anfang des 20. Jahrhunderts einen Boom erlebt. Im Jahr 2015 sprengte die Terrormiliz Islamischer Staat einige Tempelanlagen in der Absicht, Palmyra vollständig zu zerstören. Der Dokumentarfilmer Hans Puttnies hatte Palmyra bereits 2008 mit der Kamera besucht. Sein 2017 fertiggestellter Essayfilm verfolgt jedoch nicht nur die Absicht, das frühere Antlitz der Ruinenstadt zu überliefern, sondern hinterfragt auch kritisch den Kulturbegriff des Westens.

  • Trio Heike, Paul & Claus – Lieder, die wir brauchen

    Do, 7.05.2026 – 19:00 Uhr Was braucht es in schwerer Zeit? Mut, Rückgrat, Zuversicht … und Lieder, die uns dabei helfen.Rational und emotional. So wie die Songs von Gerhard Gundermann, Hans-Eckardt Wenzel, Dirk Michaelis, Bettina Wegner und Holger Biege: Wuchtige und einfühlsame Lieder, aufrüttelnd und nachdenklich zugleich. Sie handeln von Sehnsüchten und Ängsten, von Recht und Unrecht, Moral und Macht. Vom Widerstehen. Mal poetisch und melancholisch, mal frech und angriffslustig – immer mit berührender Tiefe. Einer Tiefe, die dringend nötig ist, damit wir mit unseren Gewohnheiten nicht wie Fliegen am Leim kleben (Gundermann). Funk und Fernsehen verweigern uns die Lieder. Im Mutz könnt Ihr Euch von ihnen verzaubern und bestärken lassen.Heike Leitschuh (Gesang, Klavier)Paul Schäfer (Gitarre, Gesang)Claus Mühlberger (Klavier, Gesang)

  • Autorenlesung mit Hank Zerbolesch – „Gorbach“

    Mi, 13.05.2026 – 19:00 Uhr Am 19. November vergangenen Jahres hat der Autor uns mit einer kurzen Lesung im Rahmen von »Text & Tenor« neugierig auf sein Buch gemacht – und heute stellt er es uns vor. Wenn man die Stille zu Hause nicht mehr aushält, geht man in Gorbach auf ein Bier ins »Kippchen«. Oder zum Büdchen um die Ecke. Hier prallen sie aufeinander, am Rand der großen Stadt: Buchhalter, Lehrer, Musikerinnen, Schlachter, Junkies, Lkw-Fahrer, Polizistinnen. Es stellt sich die Frage, ob die Menschen den Ort machen, oder der Ort die Menschen. Der irre Ele, an seine Wohnung und den Rollstuhl gefesselt, erinnert sich an seine ruhmreiche Vergangenheit als stadtbekannter Kleinkrimineller. Filiz hat einen Mitschüler krankenhausreif geprügelt, weil der ihre Mutter beleidigt hat. Eine Radiomoderatorin schließt sich im Studio ein und rechnet on air mit ihrem Chef ab. Dass es zornig und laut zugeht, ist unvermeidlich. Zerbolesch aber findet die leisen und zartfühlenden Zwischentöne, erzählt von Empathie und Hoffnung zwischen Perspektivlosigkeit und alltäglicher Gewalt.

  • Lesung mit Nicole Henneberg zu Gabriele Tergits Roman »Effingers«

    Mi 20.05.2026 – 19:00 Uhr Gabriele Tergit, Jahrgang 1894, war eine renommierte Gerichtsreporterin während der Weimarer Republik. Schon früh war sie in den Fokus der Nationalsozialisten geraten, nach der Machtergreifung musste sie ins tschechische Exil fliehen. Ihr 1938 begonnenes und erst in den 50er-Jahren fertiggestelltes Gesellschaftsepos „Effingers“ fand nur schwer einen Verleger.  Dabei sieht die heutige Literaturkritik in dem von 1878 bis 1948 spielenden Roman ein bedeutendes Werk, das oft in einem Atemzug mit Thomas Mann „Buddenbrooks“ genannt wird. Wir freuen uns sehr, dass Nicole Henneberg, die sich um die Wiederentdeckung des literarischen Werkes Gabriele Tergits verdient gemacht hat,  durch den Abend führt. Sie stellt die mutige, kluge Gabriele Tergit vor, liest ein bisschen aus den Effingers und auch aus einer Kulturgeschichte der Blumen von Gabriele Tergit, die unlängst von ihr im Schöffling Verlag veröffentlicht wurde.

  • FilmClub: „Amrum“

    Mittwoch, 27.05.2026 – 19:30 Uhr Der neue Film von Fatih Akin und große Publikumserfolg des vergangenen Jahres im Mutz! Während sich der Zweite Weltkrieg dem Ende neigt, ist der zwölf Jahre alte Nanning (Jasper Billerbeck) auf Amrum rund um die Uhr damit beschäftigt, seiner Familie unter die Arme zu greifen. Er und seine Familie wurden in Hamburg ausgebombt und mussten auf die Nordsee-Insel fliehen, während sein Vater, ein ranghoher Nazi, in Kriegsgefangenschaft landete. Der Selbstmord Adolf Hitlers lässt Nannings Mutter Hille (Laura Tinke), selbst überzeugte Nationalsozialistin, in eine tiefe Depression fallen. Nanne ist nun mehr als je zuvor auf sich allein gestellt und trägt gleichzeitig die Verantwortung für die Versorgung seiner zurückgezogenen Mutter. Doch nach Kriegsende ist so ziemlich alles Mangelware und er muss mit den anderen Bewohnern von Amrum irgendwie ins (Tausch-)Geschäft kommen. Doch die wissen um die Überzeugungen von Nannings Eltern, die nun unfreiwillig auch ihre Spuren auf ihm hinterlassen… Deutschland 2025, 93 Minuten

Weitere Veranstaltungen im Mutz

Öffnungszeiten

Mi 10 bis 22:00 Uhr
Do 10 bis 22:00 Uhr
Fr  10 bis 22:30 Uhr
Sa  10 bis 22:30 Uhr
So  10 bis 20:30 Uhr
Montag und Dienstag Ruhetag

Reservieren:
Tel. 069 9686 4758
oder info@cafemutz.de

Adresse & Kontakt

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Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt am Main
Telefon 069 96 86 47 58, info@cafemutz.de
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