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Cafe und Restaurant Mutz

Mutz – Café und Restaurant

in Frankfurt – Niederursel

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Do. 27.03.25 um 19:00 „Pfeffer und Likör“

12. März 2025 Anton Kunz

Das phänomenale Frauen Musik-Kabarett 

Kultur stattgefunden
Veranstaltung
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    Newsletter 22.04.2026

    Im Hintergrund röhrt die Eismaschine. Ob die Idee eines Rhabarbereis letztendlich in eine gelungene Realisierung mündet, das dürfen Sie dann morgen selbst probieren, ich habe heute soviel Rhabarber geschält, geschnitten und gekocht, dass ich morgen erstmal einen Rhabarber-Detox-Day einlegen werde. Nicht in der Produktion. Die läuft. Ich habe auch Sirup gemacht, für Rhabarber Sprizz, ich dachte vielleicht Sirup, Sekt und Zitrone? Und morgen natürlich Kuchen! Mit dicken, fetten Streuseln. Am Wochenende auch Baiser. Alles Süsse ist meines, herrlich, hier nochmal ein bisschen davon und dort nochmal was hiervon und irgendwann hat man etwas Himmlisches (was sich nie mehr reproduzieren lässt, weil es ja „bisschen hier, bisschen da“ ist). In das Sorbet, das ich unter die Joghurt-Rhabarber-Eismasse mischen will, habe ich gerade ein wenig Limoncello gekippt – oh wie lecker war das gleich! Oder man macht einen Sprizz mit Limoncello und Rhabarbersirup? Heureka, das scheint mir gut. Kleist war ja der Meinung, die Idee käme beim Sprechen, was sicher stimmt.  In meiner Buchempfehlung heute geht es der Autorin auch um Sprache. Nicht der kreativen Kraft von Sprache, sondern ihrer destruktiven Macht. „Alles beginnt mit Sprache. Der tausendfache Missbrauch, der Zwang und die Morde durch Arbeit begannen mit Sprache. Mit der Einübung in die Unmenschlichkeit durch die Versprachlichung unmenschlicher Gedanken“ schreibt Svenja Leiber am Ende ihres herausragenden Romans.  Lesen Sie „Nelka“. 1941. Lemberg. Ein Mädchen wird auf dem Weg zum Brötchen holen verschleppt. Der Lesende tritt mit dem verängstigten jungen Mädchen eine Reise an. Eine Reise durch Unmenschlichkeit, Missbrauch, Gewalt und Zerstörung. Eine schreckliche Reise, erzählt in einer poetischen, in einer zarten, in einer wundersamen Weise. So viel sanfte, so viel bezaubernde Melodie in einem Roman, der eine so erschütternde Geschichte erzählt, der erinnert an Leid, an Unrecht, an Verbrechen, die Menschen anderen Menschen antun. Die Deutsche an Zwangsarbeitern begingen. Die Männer an Frauen begehen. Und da, wo man fast zu ersticken glaubt, weil nicht nur alles Zurückliegende, sondern auch alles Gegenwärtige grausam und ungerecht scheint,  schimmert Licht.  Für mich trägt dieser großartige Roman zweimal sanftes Licht in sich. Das eine liegt in der Fürsorge, dem Mut, dem Widerstand und der Liebe, die einige der Protagonisten in sich tragen. Das andere Licht leuchtet in Svenja Leibers Sprache. Die Sprache, mit der diese schlimme Geschichte erzählt wird, ist eine starke, eine mächtige, eine mit ungeheurer positiver Kraft. Svenja Leiber holt behutsam das Dunkle, das Tiefe ins Helle.  „Wer nur auf die Dunkelheit blickt, wird erblinden.“   Ein ganz besonderes Buch. In einer Zeit, in der Sprache wieder fortlaufend missbraucht wird, um Unmenschlichkeit denkbar und damit machbar werden zu lassen, muss man sehr achtsam sein. Jeden Tag. Jetzt muss ich mich dringend um mein Eis kümmern, wenn Sie für die Lesung am Donnerstag reserviert haben und weniger Personen sind, als Sie reserviert haben, sagen Sie bitte unbedingt Bescheid. Bitte sagen Sie mir auch, wenn Sie nichts essen wollen, dann kann ich die Tische anders arrangieren. Ansonsten freuen wir uns auf die tolle Lesung mit Michael Bohl und Christian Setzepfandt, toll, dass die zwei zu uns kommen. Danke, falls ihr das lest :-). Nächste Woche konzertieren wir in den ersten Mai mit Maibowle und „Maison Manouche“, reservieren Sie gerne. Jetzt aber schnell ans Eis, bis dann die Sabine vom Mutz


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Kultur im Mutz

  • Filmclub „Sentimental Value“

    Mi, 29.04.2026 – 19:00 Uhr Nora und Agnes verbindet eine komplexe Beziehung zu ihrem Vater, der seine Arbeit stets über die Familie stellte. Nun steht Gustav nach Jahren der Funkstille plötzlich wieder vor der Tür – mit einem charmanten Grinsen und dem emotionalen Gepäck eines halben Lebens. Augenblicklich geraten alte Familiendynamiken ins Rollen. Und nach und nach wird deutlich, dass sich Vater und Töchter ähnlicher sind, als sie glaubten. Vielleicht ist es doch nicht zu spät für einen Neuanfang? Nach DER SCHLIMMSTE MENSCH DER WELT gelingt Joachim Trier ein vielschichtiges Meisterwerk über Beziehungen und Gefühle, die nur schwer in Worte gefasst werden können. Getragen von dem großartigen Ensemble erzählt SENTIMENTAL VALUE mit großer Leichtigkeit und viel Humor die Geschichte einer Familie, die noch lange im Kopf und im Herzen bleibt. Großer Preis der Jury, Cannes 2025Bester Internationaler Film, Oscar 2026Europäischer Filmpreis, 2026 DK, D, F, NOR; 2025; 133 Minuten

  • Gypsy Jazz Duo „Maison Manouche“

    Do, 30.04.2026 – 19:00 Uhr Michael Bernschneider, der eingefleischte Frankfurter Gitarrist gründete 2018 aus Liebe zur Musik von Django Reinhardt ein „Swing Manouche“ Projekt. Mit Janis Lugerth an der Klarinette und Saxofon findet er einen passenden Duo Partner. Gespielt werden genre typische Manouche-Stücke, ein paar alltime Jazzstandards und Eigenkompositionen. Dabei packt das Duo noch andere Instrumente aus dem Koffer. So wird die Gitarre auch mal an Janis übergeben und Michael an der chromatischen Mundharmonika zu hören sein. Freuen Sie sich also auf einen bunten und abwechslungsreichen Abend mit ‚Maison Manouche‘. Michael Bernschneider – Gitarre und HarpJanis Lugerth – Klarinette, Saxofon und Gitarre

  • FilmClub Spezial »Palmyra«

    Mittwoch, 6. Mai 2026 – 19:00 Uhr Dokumentarfilm, D, 2017, 98 Minuten Die antike Stadt Palmyra in Syrien war jahrzehntelang eine touristische Attraktion. Das archäologische Interesse des Westens an den Tempeln, Säulengängen und Reliefs hatte schon Anfang des 20. Jahrhunderts einen Boom erlebt. Im Jahr 2015 sprengte die Terrormiliz Islamischer Staat einige Tempelanlagen in der Absicht, Palmyra vollständig zu zerstören. Der Dokumentarfilmer Hans Puttnies hatte Palmyra bereits 2008 mit der Kamera besucht. Sein 2017 fertiggestellter Essayfilm verfolgt jedoch nicht nur die Absicht, das frühere Antlitz der Ruinenstadt zu überliefern, sondern hinterfragt auch kritisch den Kulturbegriff des Westens.

  • Trio Heike, Paul & Claus – Lieder, die wir brauchen

    Do, 7.05.2026 – 19:00 Uhr Was braucht es in schwerer Zeit? Mut, Rückgrat, Zuversicht … und Lieder, die uns dabei helfen.Rational und emotional. So wie die Songs von Gerhard Gundermann, Hans-Eckardt Wenzel, Dirk Michaelis, Bettina Wegner und Holger Biege: Wuchtige und einfühlsame Lieder, aufrüttelnd und nachdenklich zugleich. Sie handeln von Sehnsüchten und Ängsten, von Recht und Unrecht, Moral und Macht. Vom Widerstehen. Mal poetisch und melancholisch, mal frech und angriffslustig – immer mit berührender Tiefe. Einer Tiefe, die dringend nötig ist, damit wir mit unseren Gewohnheiten nicht wie Fliegen am Leim kleben (Gundermann). Funk und Fernsehen verweigern uns die Lieder. Im Mutz könnt Ihr Euch von ihnen verzaubern und bestärken lassen.Heike Leitschuh (Gesang, Klavier)Paul Schäfer (Gitarre, Gesang)Claus Mühlberger (Klavier, Gesang)

  • Autorenlesung mit Hank Zerbolesch – „Gorbach“

    Mi, 13.05.2026 – 19:00 Uhr Am 19. November vergangenen Jahres hat der Autor uns mit einer kurzen Lesung im Rahmen von »Text & Tenor« neugierig auf sein Buch gemacht – und heute stellt er es uns vor. Wenn man die Stille zu Hause nicht mehr aushält, geht man in Gorbach auf ein Bier ins »Kippchen«. Oder zum Büdchen um die Ecke. Hier prallen sie aufeinander, am Rand der großen Stadt: Buchhalter, Lehrer, Musikerinnen, Schlachter, Junkies, Lkw-Fahrer, Polizistinnen. Es stellt sich die Frage, ob die Menschen den Ort machen, oder der Ort die Menschen. Der irre Ele, an seine Wohnung und den Rollstuhl gefesselt, erinnert sich an seine ruhmreiche Vergangenheit als stadtbekannter Kleinkrimineller. Filiz hat einen Mitschüler krankenhausreif geprügelt, weil der ihre Mutter beleidigt hat. Eine Radiomoderatorin schließt sich im Studio ein und rechnet on air mit ihrem Chef ab. Dass es zornig und laut zugeht, ist unvermeidlich. Zerbolesch aber findet die leisen und zartfühlenden Zwischentöne, erzählt von Empathie und Hoffnung zwischen Perspektivlosigkeit und alltäglicher Gewalt.

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Öffnungszeiten

Mi 10 bis 22:00 Uhr
Do 10 bis 22:00 Uhr
Fr  10 bis 22:30 Uhr
Sa  10 bis 22:30 Uhr
So  10 bis 20:30 Uhr
Montag und Dienstag Ruhetag

Reservieren:
Tel. 069 9686 4758
oder info@cafemutz.de

Adresse & Kontakt

Café Restaurant Mutz
Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt am Main
Telefon 069 96 86 47 58, info@cafemutz.de
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