Newsletter 09.09.2026 – Stop making sense

Claudette, Anette, Suzette, Galette.

Diesen Donnerstag Konzert mit Esprit de Paris. 

Seit Sonntag grübele ich, wie ich um Himmels Willen etwas Sinnstiftendes in diesen Newsletter schreiben kann. 

„Il pleut à Paris. La rue est grise et triste. M Leroc porte ….“ Joh.

Herr Leroc trägt seinen Regenmantel. Frau Leroc öffnet ihren Regenschirm. Sinnig.

Ich will nichts Falsches sagen, aber vielleicht liegt schon darin, dass Sie sich vielleicht genauso gut an diese Sätze erinnern wie ich, ein Baustein des Pisadramas. Nicht, dass ich über Pisa reden will.

Ich will eigentlich nur über diesen einen Menschen reden. Diesen Einen. 

Authentisch. Eloquent. Telegen. Sympathisch. Vorausschauend. Intelligent. Empathisch. Weder Adel, noch Furcht oder Tadel. 

Das wäre es doch. Eine Person, die die Probleme der Zeit erkennt. Benennt. Und löst.

Lösung gegen den bedrohlichen Rechtsextremismus, gegen die verheerende Klimakatastrophe, gegen all die Kriege. Und dann von mir aus auch noch gegen das alljährlich bestaunte schlechte Abschneiden der Ur-Urenkel der Dichter, Denker und Henker. Ups. Ist mir so rausgerutscht. Ich sag ja, ich krieg heut nichts mit Hand und Fuß zusammen. Da ist es nämlich, das Problem, Hände und Füße am Lösenden wären auch schön, sonst könnten wir ja einfach mal die KI fragen.

„Kannst Du grad mal alle unsere Probleme lösen? Uns Rettung verschaffen??“

Zack, da ist endlich was Sinnvolles. So schnell kann es gehen.

„Die Rettung“, ein ergreifender Roman. 

Die Schottin Charlotte Mc Conaghy schreibt so wundervoll über Männer, Kinder, Robben, Seebären und den gemeinen Löwenzahn, dass selbst der, der noch immer Unkrautphantasien in sich trägt, spüren darf, wie viel Wunder in jedem einzelnen Pflänzlein dieser Erde steckt. Wie wertvoll ein jedes ist und wie wichtig (für die bekloppte Spezies Mensch) sie alle zu schätzen und zu BEWAHREN. Liebevoll, spannend, bewegend. Empfehle ich wärmstens. 

Ganz anders und doch ähnlich berührend ist ein neues Kinderbuch aus dem Moritzverlag: „So schlafen die Tiere“, weil es in herrlichen Bildern zeigt, wie sich Kamel, Katze und Mauersegler, Hund, Haselmaus und Flamingo zur Ruhe betten :-).

Beide Bücher schubsen uns auf ganz unterschiedliche Art mitten rein in die Schönheit und Einzigartigkeit dieser Erde.

Da gehört Essen ja nun auch dazu, ich schubs mal mit. Salat aus gebratenen Artischocken, grünen Bohnenkernen, frischem Thymian, Minze, Dill und Petersilie, mal mit gebratenem Haloumikäse, mal mit Lachsfilet, auf jeden Fall mal lecker 🙂 .

 Weiter gibt‘s Risotto mit Pilzen- Pfifferlingen, Austernpilzen, Champignons.

Das Spätsommergeschenk, die Ernte des Gartens, Birnen landen im Schmandkuchen, Mirabellen verback ich in Streuselkuchen – Vielleicht haben wir  zum Wochenende hin den ersten Most, falls nicht, ich habe tatsächlich nochmal Holunderlimo gekocht, mich schmücken schon wieder überall wilde Tattoos in Purpur. 

Und Claudette, Anette, Suzette???? Galette?????

So ist mein Plan. 

Donnerstag. Französischer Abend mit Musik. 

Pastis, Galette und Crêpe Suzette. 

Ich hoffe, ich schaff das, wäre ja sonst .. non-sense.

A bientot die Sabine vom Mutz