So.
Anton, Berta, Cäsar und Dora waren da. Eigentlich bis Zacharias. Alle da!!!!! 4 Wochen Ferien, 3 Tage auf und so viele Gäste. Danke!
Moment mal, „Zacharias“. Haben Sie „Zeppelin“ gelernt?
Meine Oma hatte mir das Buchstabieralphabet gelehrt. Erstmal den eigenen Namen, Levi = Ludwig/ Emil/ Victor/ Ida. Vor 1926 war „Ida“ „Isidor“. Isidor hieß mein Uropa, stolzer Träger des Eisernen Kreuzes erster Klasse, verliehen im Ersten Weltkrieg. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er entrechtet und entmenschlicht von der Frankfurter Großmarkthalle aus in einen Güterwagen gepfercht und nach Minsk deportiert.
1934 wurde „David“ zu „Dora“, „Samuel“ zu „Siegfried“ ,“Nordpol“ war zuvor „Nathan“.
Die Nationalsozialisten änderten die Buchstabiertafel, da war meine Oma 16. Wie so etwas wohl vonstatten ging? Wie funktioniert das, dass ein ganzes Volk nach und nach anders buchstabiert? Ganz ohne Social Media?
Ohne Vernetzung müsste ich Ihnen jede Woche einen Brief schreiben, mit Papier und Feder. Fänd ich gar nicht so schlecht, ich schreib echt gerne. Diese Woche würde ich ein paar Mirabellen malen. Die leckersten der Welt, die aus meinem eigenen Garten. Ganz viele habe ich heute entkernt, die gibt´s als Streuselkuchen, harte Konkurrenz gegen den Zwetschgen Streuselkuchen, die Zwetschgen sind dieses Jahr auch krass gut.
Würste müsste ich malen, denn Eddy hat tatsächlich heute Bratwürstchen gemacht, ja, es gibt im Mutz diese Woche – solange sie reichen – hausgemachte Würstchen. Dazu mache ich Kartoffelsalat, so, wie ihn mein Papa gemacht hat, in rauen Mengen musste er ihn machen, weil meine Kinder davon niemals genug bekommen konnten.
Es gibt auch Quinotto, eine Art Risotto mit Quinoa statt mit Reis. Quinoa kommt ursprünglich aus den Anden, was mir eine wunderbare Überleitung zu unserem Konzert nächste Woche bietet. Diese Woche (Mittwoch um 19:00 Uhr) Konzert mit österreichischen Musikerinnen von DuoLia, nächste Woche am Donnerstag ab 19:00 Uhr lateinamerikanische Klänge mit Delfina Siskos, einer argentinischen Sängerin.
Die Band stellt sich vor:
SISKOS ist ein Musikprojekt, das im Herzen von Buenos Aires, Argentinien, entstanden ist und in dem sich die lateinamerikanische Tradition mit einer zeitgenössischen Klangsprache verbindet. Geleitet wird das Projekt von der Sängerin, Songwriterin und Produzentin María Delfina Siskos. Mit über 17 Jahren Bühnenerfahrung bewegt sich ihre Musik im Bereich der World Music und verbindet lateinamerikanische Rhythmen, andine Musik, argentinische Folklore und elektronische Klänge zu einem einzigartigen und grenzenlosen Sound.
Mit ihrer Musik stand SISKOS bereits auf Bühnen in Argentinien, Europa und Asien und begeisterte dabei ein Publikum unterschiedlichster Kulturen.
Bei diesem Konzert tritt SISKOS als Duo gemeinsam mit dem Perkussionisten Juan Manuel Gonzále auf und präsentiert ein warmes, lebendiges und mitreißendes Programm voller lateinamerikanischer Musik – perfekt, um den Sommer mit Rhythmus und Lebensfreude zu feiern.
Das passt doch perfekt in diesen wunderbaren Spätsommer. Lateinamerikanische Rhythmen.
Sehr gerne nehme ich Ihre Reservierung per Mail oder Telefon (069 96864758) entgegen.
Kaffee -Eis, leckerer Wachmacher, mach ich morgen früh, deshalb muss ich jetzt schnell ins Bett. Gute Nacht die Sabine vom Mutz
