ein schneller Newsletter, Bayern spielt. Natürlich mag ich sie nicht, die Bayern, wer mag schon Erfolgstypen. Leute, die immer gewinnen. Immer Recht haben, mit dem, was sie tun, was sie entscheiden. Die die Contenance verlieren, wenn sie doch mal nicht gewinnen. Aber wirklich einen genialen Fußball spielen. Ich schau manchmal gerne, wenn das Herz nicht mit bibbert, aber man wirklich Freude an der fußballerischen Leistung haben kann.
Ich mein, es gibt auch Leute, die stellen sich am 1. Mai an den Straßenrand und schauen Radlern zu, die rund um den Finanzplatz Eschborn kreisen. Das wiederum wäre nicht meins. Wir haben geöffnet, falls das auch nicht das Ihre ist. Wir haben auch was Kreisendes zu bieten, ich denke, nach dem zweiten Gläschen hausgemachter Maibowle könnte sich auch ein bisschen was drehen. Maibowle, wie jedes Jahr das erste Glas am 30. April, noch trocknet mein Waldmeister, morgen setz ich alles an, Wein, Orangen, Zitrone, Maikraut. Sollte der Waldmeister zu Kopfe steigen: Essen hilft. Ein wunderbares Handkäsetatar als Vorspeise, im Hauptgang exotischen Rindergulasch, halt, was vegetarisches, Kohlrabi-Lauchgemüse mit Creme Fraiche und Linsen. Zum Dessert Rhabarbereis oder Griesflammerie. Naja , wenn Sie das alles schaffen, dreht sich vielleicht doch nichts, aber man würde vielleicht gerne das Sofa zur Chaiselongue transformieren und nach vielem guten Essen einfach ein Schläferchen machen. Why not.
Man kann ja bleiben, Mittwoch Kino, Donnerstag Gipsy Swing mit Maison Manouche. Nächste Woche Mittwoch, den 6.5. Sondervorstellung (mit der Produzentin des Filmes im Mutz) „Palmyra“. Donnerstag, 7.5 laden wir Sie ein zu Liedern, die wir brauchen, ein Konzert mit Stücken von Gerhard Gundermann, Hans-Eckardt Wenzel, Bettina Wegner, Dirk Michaelis und Holger Biege. Diese Lieder nächste Woche, jetzt lausch ich den Fangesängen der Pariser. A bientot, die Sabine vom Mutz
